Sh*%$x und jetzt?! Über den Umgang mit Krisen

Sh*%$x und jetzt?! Über den Umgang mit Krisen

Vielleicht kennst du das auch: Es gibt Menschen, die scheinen selbst größte Krisen weg zu stecken und andere gehen daran fast zu Grunde.

Der Eine stellt bei einem Jobverlust sein ganzes Leben in Frage, die Andere sieht in einer Kündigung den Start in ein neues Leben. Während die Einen bei verheerenden Projektverläufen und Verlust eines wichtigen Kunden echte Panikattacken bekommen und Niederlagen immer wieder durchleben, strahlen andere Führungskräfte auch in wirtschaftlich oder personell schwierigen Zeiten immer noch Zuversicht aus.

Das beste Beispiel hierfür lieferte die Wirtschaftskrise 2008/2009: Während manche Unternehmer flexibel blieben und kreative neue Wege gefunden und somit ihr Fortbestehen gesichert haben hat es unzähligen anderen Büros den Boden unter den Füßen weggezogen.

Doch was genau unterscheidet diese Menschen voneinander?

Es ist die Fähigkeit Veränderungsprozesse besser zu meistern und die eigene psychische Widerstandskraft zu erhöhen. Belastungen eher als Herausforderungen zu sehen und selbst in Krisen kreativ und flexibel zu bleiben.

Zusammengefasst wird dies unter dem Begriff „Resilienz“. Menschen, die resilient sind können in schwierigen Zeiten auf persönliche  Ressourcen zurückgreifen und nutzen Krisen als Anlass für Entwicklungen.

Klingt erstrebenswert. Doch wie wird man eigentlich resilient?

Resilienz entwickelt sich im Laufe unseres Lebens durch Charaktereigenschaften, Erfahrungen und sozial vermittelte Ressourcen. Manche Menschen bringen „von Haus aus“ mehr davon mit als andere, doch man kann sich auch zu einem resilienten Menschen entwickeln.

Grundlage dafür sind verschiedene Faktoren und wie bei allen Veränderungen müssen diese zunächst bewusst erkannt und dann auch trainiert werden.

Die wichtigsten Punkte haben wir hier zusammengestellt:

Optimismus

Lerne, dass auch aus Krisen in der Zukunft noch etwas Gutes entstehen kann. Sie sind nicht das Ende der Welt. Setze ganz gezielten Optimismus ein um deine eigenen Ressourcen effektiv und zielgenau zu nutzen.

Akzeptanz

Dieser Optimismus hängt eng mit dem Thema Akzeptanz zusammen. Sie ist die Vorstufe zur Bewältigung, denn nur wenn du die Krise bewusst erkennst und akzeptierst kannst du sie angehen.

Lösungsorientierung

Und hierfür ist es dann wichtig wirklich lösungsorientiert zu sein. Also nicht ständig das Problem vor Augen zu haben, sondern sich immer wieder auf Ziele und Lösungen zu fokussieren. Hierzu ist es essentiell, dass du deine Ressourcen (er)kennst. Was stärkt dich? Was gelingt dir immer mühelos? Welche Fähigkeiten hast du bereits?

Selbststeuerung

Ebenso wichtig ist dabei welche Erwartungen du an deine Zukunft hast. Hast du eher eine negative oder eine positive Grundeinstellung? Kennst du deinen Wert und weißt wo du im Leben stehst? Siehst du dich eher als Macher oder als Opfer?

Opferrolle verlassen

Übrigens ist das Verlassen der Opferrolle ein weiterer wichtiger Faktor der Resilienz. Resiliente Menschen richten ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf andere Personen oder die Umstände, sondern immer zuerst auf sich selbst. Sie setzen sich aktiv mit Situationen auseinander und arbeiten dann daran, diese für sich zum Positiven zu verändern.

Verantwortung übernehmen

Eng verknüpft damit ist es, dass du die Verantwortung für dein eigenes Leben (wieder) übernimmst. Das hat dann auch etwas damit zu tun die Konsequenzen für das eigene Handeln zu übernehmen und eigene Entscheidungen zu treffen.  Und damit, dich selbst besser kennen zu lernen. Was stresst dich? Was sind deine Herausforderungen im Leben? Welche Verhaltensmuster hast du und was treibt dich an?

Netzwerke aufbauen

Weil es gemeinsam oft besser geht ist ein essentieller Faktor für Resilienz dein soziales Netzwerk. Resiliente Menschen haben oft ein großes soziales Netz und somit immer jemanden, der ihnen zuhört und ihnen z.B. auch bei der Problemlösung helfen kann. Um auch in Krisen weitermachen zu können ist es also eine gute Idee Menschen in dein Umfeld zu holen, die dich unterstützen und auf die du dich verlassen kann.

Zukunft planen und gestalten

Resiliente Menschen gehen zudem davon aus, dass sie immer eine Wahlmöglichkeit haben. Das heißt also auch, dass sie ihre Zukunft planen, sich realistische Ziele setzen und ihre Optionen abwägen. Wenn du deine Zukunft entsprechend deiner eigenen Möglichkeiten planst, bleibt sie steuerbar und große Krisen können in den meisten Fällen in Eigenregie bewältigt werden.

Resilienz ist also ein sehr ganzheitliches Konzept und geschieht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern muss sich entwickeln. Eine positive und selbstbewusste Grundeinstellung hilft sicherlich, doch letztendlich müssen alle Faktoren gestärkt sein und ineinander greifen. Das Ziel ist immer ein selbstbestimmtes und aktives Leben.

Natürlich wissen wir, dass dieser Entwicklungsprozess nicht immer einfach ist. Und oft stecken wir Menschen so fest in unseren Gewohnheiten und Gedankengängen, dass es gut tut einen solchen Prozess mit externer Hilfe anzugehen.

Wenn du zukünftig in herausfordernden Zeiten flexibel und optimistisch bleiben möchtest oder wenn du merkst, dass schwierige Situationen dich regelmäßig runterziehen unterstützen wir dich gerne auf diesem Weg. Hier kannst du unverbindlich und kostenlos ein Erstgespräch per Telefon, Skype oder Zoom mit uns vereinbaren:

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Wenn das Thema Resilienz in deinem Unternehmen für Kollegen, Mitarbeiter oder Führungskräfte eine Rolle spielen könnte bieten wir dir auch gerne ein individuelles Training für Gruppen oder Teams zu diesem Thema an.

Alle Informationen dazu findest du hier: https://mindandmotion.net/portfolio-view/resilienztraining/

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